Goldnote Testberichte

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Gold Note Demidoff Signature Anniversary

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor einer Woche das oben genannte Gerät gekauft. Da kein harter Netzschalter vorhanden ist, hätte ich gern gewust,

ob das Gerät immer im Stand by bleiben muss, oder ob ich den Amp über die Netzleiste schalten kann.

Toller Verstärker, der beste den ich bisher hatte.

Ich bekomme diese Woche noch ein CD 7. Haben Sie die Beschaltung der Zusatznetzversorgung?

Farvard CD Player und Vollverstärker Demidoff Diamond Anniversary

Hallo Herr Hack, Hallo Herr Bruckmoser,

ja, es gibt sie noch, die Vertriebe die Einsatz zeigen, denen die Musik und ihre Kunden am Herzen liegen.

Samstag war ich bei einem Freund eingeladen. Großes Geheimnis, ich wußte nur, daß um HiFi ging, das reißt so weit noch niemanden vom Hocker. Auf dem Hof stand ein Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen. Mein erster Gedanke war Gaudios, nur die sitzen in Graz und nicht in Wien. Des Rätsels Lösung war Herr Heimo Waltenberger, er hat den Vertrieb von Gold Note für Deutschland und Österreich. Gold Note war mir bisher nur durch sehr gute Tonabnehmersysteme aufgefallen, von deren Geräten hatte ich noch nie eines gesehen, geschweige denn gehört - nun, das sollte sich jetzt ändern.

Auto ausladen, man kann HiFi schwer sein, auspacken. Zum Vorschein kam der Farvard CD-Player und der Vollverstärker Demidoff Diamond Anniversary. Den Test hatte ich wohl gelesen nur lesen und hören kann nicht ansatzweise das beschreiben was ich dann erleben durfte! Ähnlich wie bei Lector Strumenti Audio setzt auch Gold Note voll auf die musikalische Wiedergabe. Wer polierte oder gebürstete Alufronten sucht der wird hier enttäuscht.

Statussymbole sehen anders aus. Doch wer die Musik liebt und sich ihr verschrieben hat, der sollte, bevor er sich etwas anderes kauft einmal bei Goldenote vorbeischauen, es lohnt sich.

Zurück zum Hörerlebnis. Wir mußten improvisieren. Die Komponenten standen auf dem Fußboden (es fehlten uns Kabel in der entsprechenden

Länge) lediglich ein Brett trennte sie vom Teppichboden. Wahrlich nicht obtimal. Verkabelt wurde dann mit den Golde Note Kabeln. Was nun folgte war eine Lehrstunde in Sachen Musikwiedergabe und Musikalität. Ob Verdi, Rossini, Tschaikowsky, Kari Bremnes, Anna Maria Jopek oder Jennifer Warnes - egal, alle Musiker wirkten so real, standen klar umrissen im Raum vor einem rabenschwarzen Hintergrund. Eine unglaubliche Ruhe und Kraft strahlt diese Kombi aus. Sie verleiht der Musik Flügel. Mit keinem Gedanken glaubt man daran einen "simplen" Vollverstärker und einen CD-Player zu hören. Da gibt es keine Schärfen im Klangbild nichts harsches, alles ist im Fluß. Stimmen, Flöten, Geigen alles klingt als würde die Wiedergabe über einen Top Plattenspieler erfolgen. Übrigens, wer braucht da noch einen Plattenspieler?

Der CD-Player klingt analoger als anlog. Da könnte doch Geld frei werden für diesen CD-Player. Das ist eine echte Überlegung wert.

Wir haben uns wirklich Mühe gegeben CD-Player und Verstärker in Bedrängnis zu bringen, gelungen ist es uns nicht. Selbst schwer verdauliche Kost, schwierigste Passagen alles kein Problem. Im Gegenteil, dem Forvard gelingt das Kunststück dem Hörer auch diese Musik anhörbar zumachen, ohne gleich weiterzappen zu wollen. Eines muß man allerdings wissen. Es ist deutlich zu hören, ob ein CD analog oder digital abgemischt worden ist. Der Forvard ist quasi eine Lupe die zeigt, was auf der CD drauf ist - nicht mehr und nicht weniger.

Er wird dabei nie analytisch, er ist eher ein Vollblutmusiker der auch zeigt, wenn ein Bandmitglied mal nicht den richtigen Ton getroffen hat.

Von der Papierform her ist der Verstärker kein Gigant, das wird er erst, wenn man ihn anschaltet. Kraft und Stromlieferfähigkeit ohne Ende.

Winzige Zuckungen der VU-Meter, das war alles, den bringt nichts aus der Ruhe.

Wir haben fast 4 1/2 Stunden Musik gehört. Im Laufe der Zeit spielte die Kombi immer flüssiger und lockerer auf, da geht einem das Herz auf. Es war mir eine große Freude diese großartige Vorführung erleben zu dürfen!

Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Waltenberger. Er nahm die Strapaze auf sich am Pfingstwochende von Bonn aus 600 km in den hohen Norden zu fahren, vorzuführen, um sich dann ins Auto zu schwingen und sich nochmals 1200 km über die vollen Autobahnen zu quälen. Respekt!

Auf dem HighEnd-Olymp könnten neue Götter einziehen, verdient hätten sie es und das Zeug dazu haben sie allemal.

Liebe Grüße

Peter Johannsen

Aus der Eins-Null über den DAC-7 mit der Vorstufe HP-7 und den 2 Monos M-7 zu je 695,--

Tatsächlich ist es so, dass dieser sanfte, rhythmische Klangcharakter zum Genießen und Schwelgen einlädt. Das können die Italiener einfach, sagt man sich spontan. Die tiefen Töne kommen wunderbar stramm und druckvoll aus den Monos, sie versprühen Souveränität
 und Klasse. Nach den ersten, positiven Eindrücken ging es daran, die Komponenten isoliert zu betrachten. Mit einer mir gut bekannten Anlage und Musik über iTunes und PureMusic bestätigte 7 die klanglichen Eindrücke, die ich schon von der kompletten Kette hatte. Er lässt Musik sanft fl ießen, entzieht sich jeglicher Härte und schaff t einen sehr schönen, fast schon romantischen Gesamteindruck. Diese Spielweise ist absolut langzeittauglich verführt beim Zuhören förmlich dazu, sich ein Glas Wein zu schnappen und zu schwelgen.

Christian Rechenbach

Aus der LP: Über den Valore Plattenspieler um 895,-- (995,-- in Leder)

Ein Plattenspieler, der einen als einmalige Investition eine sehr lange Zeit begleiten kann. Ausgehend von seinem sehr farbstarken Mitteltonbereich ist der Valore in der Lage, ausdrucksstark und vielseitig aufzuspielen: Hier liegt seine große Stärke. Der Bassbereich kommt dabei nicht zu kurz, ist sogar mehr als wuchtig
 und kraftvoll, nur das letzte Quäntchen an Präzision und Unbeirrbarkeit und Rockmusik was will man denn mehr?

Ein Beispiel: Die Debuütplatte der nicht mehr ganz unbekannten Patricia Ahn Pop mit einer zerbrechlichen Stimme und durchaus bombastischen Arrangements. All das geht der Goldenote freudig mit.

Szenenwechsel: Everlast mit seiner bewegten musikalischen Vergangenheit ist dagegen gesanglich einer der raueren und böseren Jungs und arbeitet gerne mit extrem kein Problem für den Goldenote, der den gewaltigen Groove für seine Masseverhältnisse stoisch durchzieht. Am oberen Ende des Frequenzbereichs setzt das Tonabnehmersystem Babele feine Akzente und Sinn für kleine dynamische Variationen, aber auch Grenzen in Sachen die Charakteristik zeigt durchaus Familienähnlichkeit und Charme. Mit einer Mehrinvestition in ein anderes System kann man noch so einiges herausholen: Mit unserem altbewährten Benz ACE L konnten wir den Valore wie schon so manchen anderen Plattenspieler extrem weit aufwerten. Dabei geht dem Italiener sein grundsätzlicher Charme nicht eine Qualität, die wir also zu einhundert Prozent der aufwerks-Tonarm- Kombination zuordnen können. In Sachen Definition und Klarheit verhilft das Benz dem Set zu einem deutlich höheren Niveau - und das meine ich durchaus nicht als Vorwurf gegenüber dem kleinen Babele, sondern als Kompliment gegenüber der Laufwerkstechnik, die bsi zu einem ziemlich hohen Niveau hinauf keinen limitierenden Faktor darstellt. - sehr gut!

Aber zurück zum Set: Auch wenn es im Hochtonbereich schon frischere Auftritte in Sachen Detail und Abbildungsgenauigkeit gibt sich die Kombination keine Blöße. Gerade bei den sehr guten und vor allem hervorragend produzierten
 Klassik-Reissues der letzten Monate überzeugt der Valore durch ein ganz feines Händchen bei der Reproduktion der Raumakustik und der Staffelung des eines seiner herausragendsten Merkmale. Auch unterscheidliche raumakustische Gegebenheiten, die bei Jahrzehnte zurückliegenden Produktionen herrschten, arbeitet der Valore absolut nachvollziehbar und deutlich heraus.

Man nehme nur einmal Faurés Requiem aus der langen und schmalen Kapelle des Trinity College und dagegen Karajans zwei komplett unterscheidlich aufgenommene Werke, die der Goldenote sehr klar gegeneinander abgrenzt. Diese überzeugende Wiedergabe kleinster raumakustischer Informationen hat schon große Klasse und spricht für das überzeugende Nebengeräuschverhalten des Valore, der vielleicht nicht die Schwärze unserer ganz großen Masselaufwerke erreicht, im Rahmen der Möglichkeiten seiner nicht einmal 10 Kilogramm aber erstaunlich ruhig und souverän musiziert. Bei all diesen Meriten verbuchen wir seine Neigung zum Schönklang als eine sympathische Charaktereigenschaft.

Der Goldenote Valore ist aber noch viel mehr als das: Ein durch und durch angenehmer Plattenspieler, der bei genauem Hinhören immer mehr Qualitäten offenbart.

Thomas Schmidt

Hier eine Stellungnahme eines zufriedenen Kunden:

Hallo Herr Bareiß,

ich höre z.Zt. mit einem Naim CD5x + Netzteil Flatcap 2 + Virtuoso R. Eigentlich hatte ich den CD-7 nur für meine Kopfhörer-Kette (DAC-7 + HP-7, Straight Wire Megalink + Virtuoso R + Denon AH-D7100) angeschafft. Was da an Musikalität rauskommt, haut einen um!!! Ein Lehmann Linear klingt dagegen nervig bis unerträglich!

Gestern Nachmittag habe ich den CD-7 mal mit Straight Wire Expressivo (etwas detailreicher als Virtuoso R) verkabelt, direkt an meinen Unison angeschlossen und gegen den Naim laufen lassen:

Was aus dem kleinen Ding rauskommt, haut auch den Naim-Hörer um! Der CD-7 errreicht noch nicht die feineren Informationen des CD5x (kpl. €3500,-!!!), aber bei der gigantischen Musikalität des Gold Note spielen plötzlich die feineren Informationen eine emotional untergeordnete Rolle. Ich mag den CD5x nicht mehr! Irgendwie höre ich mit den Gold Notes die Platten durch, während sonst immer skippen und wechseln angesagt war. Und das, obwohl ich eigentlich mit den Naim-Geräten zufrieden war! Erstmal höre ich sogar CDs mit dem quietschenden Miles Davis komplett durch.

Lang Rede, kurzer Sinn: Ich hätte gerne eine schwarze PSU-7. Ich weiß nicht, wie schnell Sie vor Weihnachten verschicken können, aber ich bin auf jeden Fall .....